Die letzte Straße der Nachbarschaft 2021 findet am 17. September unter dem Motto „Urbane Mobilität“ wie gewohnt auf der Antwerpener Straße statt. Neben dem üblichen bunten Programm aus Musik, Kunst, Verpflegung und Spielen für Groß und Klein wird es diesmal von 17:00-19:00h eine Podiumsdiskussion geben:

Ein gutes und klimafreundliches Leben für die Bewohner*innen in städtischen Quartieren ist mit einer Änderung der bestehenden Verkehrs- und Mobilitätsformen verbunden. Hierzu müssen Flächennutzungen des öffentlichen Raumes, zu dem auch der Verkehrsraum gehört, neu und anders verteilt und genutzt werden. Auch im Brüsseler Kiez gibt es Wünsche und Bestrebungen der Anwohnerschaft, vor allem dem ruhenden Verkehr (Parkplatzflächen) und dem Durchgangsverkehr Einhalt zu gebieten und öffentlichen Raum anders aufzuteilen und zu nutzen. Darüber, wie das gelingen kann, gehen die Meinungen auseinander. Auch die Geschwindigkeit, mit der Veränderungen direkt im Kiez umgesetzt werden, müssen mit allen Anwohner*innen und Gewerbetreibenden diskutiert werden, damit eine – für möglichst viele Anwohner*innen – tragbare Lösung gefunden wird.

Mit der von der Berliner Gasag unterstützten Podiumsdiskussion möchte Berlin 21 e.V. dazu beitragen, diese Diskussion weiterzuführen, um letztlich zu umsetzbaren Lösungen zu kommen, die von breiten Teilen der Kiezbewohner*innen mitgetragen werden.

Hierzu laden wir Vertreter*innen verschiedener Organisationen ein, die sich im Rahmen des Tages des guten Lebens und des Berliner „Parking Day“ über die Mobilitäts- und Verkehrswende in Berlin und speziell im Brüki austauschen werden. Eingeladen sind Vertreter*innen aus der Wissenschaft (Dr. habil. Weet Canzler, Leiter der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung am WZB), der Zivilgesellschaft (Heiner von Marschall, Landesvorsitzender VCD Nordost / Thuy Chinh Duong, Changing Cities e.V.), der Verbände (N.N., ADAC Berlin), der Anwohner*innen (Caspar Follert, angefragt). Berlin 21 wird diese Podiumsdiskussion moderieren.

Kommt vorbei und bringt euch in die Diskussion ein! Denn gute Lösungen, die von einer Mehrheit der Kiezbewohner*innen mitgetragen werden, können nur in der diskursiven Auseinandersetzung miteinander gefunden werden. Wir freuen uns auf diese Diskussion und darauf, euch als Gäste und Mitdiskutierende im BrüKi begrüßen zu dürfen!

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