Ob Kindertheater oder Podiumsdiskussion: Bei der Straße der Nachbarschaft am 17. September kamen Groß und Klein auf ihre Kosten. Der Tag stand unter dem Motto „Urbane Mobilität“ und stellte die Frage ins Zentrum, wie unser Stadtraum über den Status Quo hinaus genutzt werden kann.

Wie immer gab es auf der autofreien Straße selbstgebackenen Kuchen, frisches Popcorn, eine Zu-Verschenken-Ecke und allerlei Spiele. Am Beispiel eines Tiny Houses zum Besichtigen wurde deutlich, wie man auch kleinen Raum vielseitig nutzen kann. Eine bunte Mischung aus Reggae, Beatbox und Chorgesang lieferten uns unter anderem das Fridl, der Kapernaum-Chor, Milimola und Silke Fischbeck. Außerdem hat uns das Musik-Mitmach-Theater mit Mario und Rainer Herzog unter dem Titel „Kreuz und quer durch den Straßenverkehr“ durch alle Generationen hinweg begeistert. Die Stände vom Kiezblock Wedding und dem Verkehrsverband VCD boten Interessierten Informationen und spannende Gespräche über die Zukunft der Mobilität.

Wichtige Zukunftsfragen standen auch im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion zum Park(ing) Day: Wie kann der Straßenraum neu und anders genutzt werden? Wie kommen wir zu weniger Parkplätzen und Autoverkehr, um andere Nutzungsmöglichkeiten erst möglich zu machen? Dazu haben sich Heiner von Marschall (Landesvorsitzender VCD Nordost), Dr. habil. Weet Canzler (Leiter der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung am WZB), Ephraim Gothe (Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat), Thuy Chinh Duong (Changing Cities e.V.) und Caspar Follert (Anwohner) ausgetauscht. Moderiert wurde die Diskussion von Sebastian Stragies (Berlin 21 e.V.). Eine ausführliche Zusammenfassung der Podiumsdiskussion findet ihr hier.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die diese letzte Straße der Nachbarschaft in 2021 mitgestaltet und bereichert haben!

close

Abonniere unseren Newsletter:

Mit dem Eintragen Ihrer E-Mail-Adresse stimmst Du der Speicherung Deiner E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters zu, der ca. einmal monatlich versandt wird. Du kannst Dich natürlich jederzeit vom Newsletter abmelden.