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Die Moderatoren
Niklas Heiland & Severin Caspari: Mitgestaltung im eigenen Kiez!

Ihr Herz schlägt für Neuanfänge und Aufbrüche. Mit ihrem Verein Common Future informieren, qualifizieren und vernetzen sie seit vielen Jahren Menschen für den sozialen und ökologischen Wandel. Dabei orientieren sie sich an den Interessen und Leidenschaften der Teilnehmenden und initiieren Prozesse des gemeinsamen Lernens und Wirkens.

Hannah Ehlers: Die Kunst der Versammlung. Bürgerbeteiligung im Kiez leben.
Die eigene Nachbarschaft zu beleben heißt Gemeinschaft zu feiern und Off enheit für alle Menschen zu leben. Hannah hat in Reinickendorf gemeinsam mit Anwohner*innen die Kunst der Versammlung als treibende Kraft in Beteiligungsprozessen entdeckt und zelebriert. Ihre Erfahrung ist: damit Menschen in die Lage versetzt werden ihren Kiez mitzugestalten, muss ein Raum geschaff en werden, in dem sie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zugehörigkeit erfahren, sich wohlfühlen und gemeinsam Spaß haben.

Viktor Herrmann: Klimafolgen und Klimaschutz im Kiez
Die Folgen der Klimakrise sind längst in Berlin angekommen. Viktor engagiert sich seit 2018 beim Tag des guten Lebens im Brüsseler Kiez und thematisiert die direkten Klimafolgen in seiner Nachbarschaft. Welche Schäden fügt die massive Trockenheit der letzten Jahre etwa den Stadtbäumen zu – und welche Maßnahmen ergreifen die zuständigen Ämter dagegen? In seinem Input schlägt Viktor einen Bogen von der Verantwortung aller Bürger*innen bis zu aktuellen Strategien des Landes Berlin und seiner Verwaltung.

Michael Hüllenkrämer: Mit freien Lastenrädern zur Verkehrswende
Wie organisieren wir gute und gemeinschaftliche Mobilität im Kiez? Für Michael von fLotte sind freie Lastenräder dazu eine praktische Methode. Doch auf dem Weg zum gemeinschaftlich nutzbaren und kostenlosen Lastenrad stellen sich einige Fragen: Für wen soll es besonders nützlich sein? Welche Modelle passen zu meinem Kiez? Dabei geht
es um mehr als um Fragen zu Technik und Infrastruktur. Es geht um unser Bedürfnis nach Beförderung und Transport – und um Teilhabe und Mitmachen. Und es geht um
eine andere Aufteilung des öff entlichen Raums. In seinem Input erzählt Michael davon, wie jeder Kiez seine eigene Lastenrad-Station aufbauen kann.

Mira Groos: Woher kommt unser Essen? Gerechte und gute Lebensmittel für den Kiez
Gute und fair produzierte Lebensmittel sind viel zu oft Mangelware. Doch wie kann eine ökologische und gerechte Nahrungsproduktion und -verteilung für unsere Kieze aussehen? Wie können wir selbst aktiv werden und mit den Erzeugerinnen aus der Region zusammenarbeiten? Viele Städterinnen und Landwirt*innen haben sich bereits zusammengetan und
gemeinsam solidarische Landwirtschaften gegründet. Mira ist selbst in einer Solawi aktiv, hat zu dem Thema geforscht und zeigt in ihrem Input, dass dieses Konzept über gutes und gerechtes Essen hinaus auch Qualitäten für Stadt und Land mit sich bringen kann.

Geraldine Mormin: Platz machen. Zuhören. Machen lassen – Erfolgreiche Jugendbeteiligung im Kiez
Die Ideen und Perspektiven von Jugendlichen sind eine riesige Bereicherung für die Entwicklung unserer Nachbarschaften. Geraldine begleitet im Projekt MitMischen junge Menschen, die sich für ein solidarische und ökologische Zukunft in ihrer Stadt einsetzen. In ihrem Input berichtet sie davon, mit welcher Haltung Jugendbeteiligung
zum Erfolg wird und welche Formate und Methoden dazu beitragen, jugendliches Engagement zu aktivieren und erhalten.

Davide Brocchi: Zum guten Leben vor der eigenen Haustür
Davide initiierte den Tag des guten Lebens in Köln und Berlin und beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit der Transformation als partizipativem Prozess im Lokalen. Wie kann Nachhaltigkeit vor der eigenen Haustür beginnen und von uns selbst vorangetrieben werden? Davide zeigt in seinem Input: Nachhaltigkeit steht einerseits für die Frage
des Umgangs mit Krisen (Klimakrise, Finanzkrise, Coronakrise) und für Resilienz; andererseits für ein Gutes Leben für alle, das nicht auf Kosten anderer geht.